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Anmerkung: Da es bei dieser Website vor allem um das gegenwärtige, moderne indianische Leben geht, beschäftigen sich auch die vorgestellten Bücher und Filme fast ausschließlich mit diesem Thema.

Bücher von Antje Babendererde

Das ist ein Tipp für jugendliche Leser, denn vor allem für die schreibt Antje Babendererde. Und damit hat sie großen Erfolg – nicht nur bei den vielen Fans, die sie mittlerweile hat: Ihr Buch „Lakota Moon“ wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zum „Buch des Monats Juli 2005“ gewählt.
Antje Babendererde wurde 1963 in Jena geboren und lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Thüringen. Seit ihrer Kindheit interessiert sie sich für das Leben der Indianer, ist mehrfach in verschiedene Reservationen gereist und erzählt in ihren Büchern davon, wie dort das Leben aussieht – vor allem für Jugendliche, deren Freuden, Sorgen und Probleme manchmal gleich, oft aber auch ganz anders sind als die, die einen gleichaltrigen Deutschen beschäftigen.

Hier einige Bücher von Antje Babendererde, die bei den Lakota spielen:
(Informationen zum Inhalt gibt’s beim Anklicken des Titels)

> Lakota Moon

> Talitha Running Horse

> Wundes Land

Antje Babendererde
Quelle:Website

Wer mehr über Antje Babendererde und ihre Bücher wissen möchte, kann auf ihrer Website nachlesen: www.antje-babendererde.de.

 

Bücher von Michael Dorris

In den USA wurde Michael Dorris nicht nur als Schriftsteller, sondern auch durch sein Engagement im Kampf gegen das “Fethal Alcohol Syndrom” bekannt.

Diese Krankheit- auf Reservationen leider ein weit verbreitetes Problem- bekommen Kinder von Geburt an mit auf den Weg, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft trinken. Die betroffenen Kinder sind sowohl psychisch als auch physisch geschädigt. Äußeres Merkmal sind oft völlig verschobene Gesichtsproportionen; die Krankheit manfestiert sich von ausgeprägter Konzentrationsschwäche über unkontrollierte Aggressivität bis hin zu schwerer geistiger Behinderung.

Dorris- väterlicherseits mit indianischem Erbteil- hatte einen am Fethal Alcohol Syndrom erkrankten Indianerjungen adoptiert und sein Leben mit ihm in dem Buch “The Broken Cord” beschrieben. Das Buch brachte ihm einen Preis und der Krankheit das breite Interesse der amerikanischen Öffentlichkeit.

Zuvor war er bereits durch seinen Erstlingsroman über drei Generationen indianischer Frauen berühmt geworden: “A Yellow Raft in Blue Water”.

Gemeinsam mit seiner Frau Louise Erdrich -einer bekannten indianischen Autorin- hatte er drei Kinder. Dazu kamen weitere drei, die er noch vor der Beziehung adoptiert hatte. (Dorris war übrigens der erste alleinstehende Mann in den USA, der ein Kind adoptierte.)

Der Schriftsteller und Anthropologe gründete außerdem einen Lehrstuhl für Native American Studies am renommierten Dartmouth College, wo er bis zu seinem Tod unterrichtete.

Michael Dorris war 52 Jahre alt, als er sich 1997 in Concord/ New Hampshire das Leben nahm.

Auf deutsch sind u. a. erschienen:

Gelbes Floß auf blauem See (A Yellow Raft in Blue Water)
Erzähl ihm nicht von den Bergen (The Broken Cord)
Die Krone des Kolumbus (mit Luise Erdrich)
Der hinter Bäume sieht (ein Kinderbuch ab 11 Jahre)

Michael Dorris
Quelle:Chicago Tribune 1997

 

Bücher von Sherman Alexie

Der indianische Schriftsteller Sherman Alexie wird von Kritikern immer wieder als einer der bedeutendsten Autoren des neuen Jahrhunderts bezeichnet.
Er lebt in Seattle, stammt aber von der Spokane- Reservation im Bundestaat Washington, dem nordwestlichsten Zipfel der USA.
Er wurde 1966 geboren, war ein Star im Basketball-Team seiner Schule, wollte zunächst Arzt werden, entschied sich dann jedoch für die Literatur.
Alexies erste Bücher waren Gedichtbände, später veröffentlichte er Erzählungen und Romane. Immer wieder schreibt er über die Probleme seines Volkes, über die katastrophalen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und verlorener Identität. Dabei verwebt er Realität und Mystik, Tragik und Humor auf eine Weise, die den Leser in einen Strudel von Emotionen zieht und die Kritiker immer wieder zu höchsten Begeisterungsstürmen hinreißt. Alexies Charaktere sind kraftvoll, real und so typisch, dass sie durchaus auch auf Cheyenne River zu finden sein könnten- obwohl die Spokane- Reservation über tausend Kilometer von South Dakota entfernt liegt.

Regenmacher - Erzählungen
Indian Killer - ein Krimi
Lachsjäger - Roman
Reservation Blues - Roman

Sherman Alexie
Foto von Rex Rystedt

 

Bücher von Tony Hillerman

Tony Hillerman wurde weltberühmt durch seine Navajo- Krimis, die - wie es der Name schon vermuten läßt- auf der Reservation des Stammes in Arizona spielen. Der weiße Farmersjunge aus dem mittleren Westen, geboren 1925, war Soldat, Journalist und Universitätsdozent. Für seine Romane erhielt er zahlreiche Preise, unter anderem wurde er vom Stamm der Navajo als "besonderer Freund der Dineh" geehrt (die Navajo bezeichnen sich selbst als Dineh). Damit würdigten sie sein Bestreben, dem weißen Amerika Kultur, Werte und Würde ihres Stammes nahezubringen.

Von Tony Hillerman sind auf deutsch erschienen:

Dachsjagd
Der Kojote
Die Nacht des Skinwalkers
Die sprechende Maske
Die Spur des Adlers
Das Tabu der Totengeister
Tod am Heiligen Berg
Tod der Maulwürfe
Wer die Vergangenheit stiehlt
Der Wind des Bösen
Wolf ohne Fährte

Tony Hillerman
Quelle: Michigan State University Celebrity Lecture Series

 

 

Bücher von Susan Power

Susan Power wurde 1961 in Chicago geboren. Ihre Mutter ist die Nachfahrin eines berühmten Häuptlings und Mitglied des Standing Rock Sioux Tribes, dessen Reservation sich im Norden direkt an die Cheyenne River Reservation anschließt. Ihr Urgroßvater väterlicherseits war während des amerikanischen Bürgerkrieges Gouverneur des Bundesstaates New Hampshire. Von Kindheit an beschäftigte sie sich intensiv mit beiden Kulturen, später studierte sie an der Harvard Universität Psychologie und Jura.

Von Susan Power ist auf deutsch erschienen:

Der Grastänzer

 

 

Bücher von Liselotte Welskopf- Henrich

Liselotte Welskopf- Henrich, 1901 - 1979, Professorin, studierte Ökonomie, Philosophie und Geschichte. Ihre mehrteiligen Reihen "Die Söhne der Großen Bärin" und "Das Blut des Adlers" verfolgen die fiktiven Lebenslinien verschiedener Lakota- Indianer über mehrere Generationen hinweg. Beginnend zur Zeit der letzten Kämpfe um die Freiheit, erzählen sie von den Konflikten aus der Anfangszeit des Reservatslebens und enden schließlich mit dem Neuerwachen indianischen Selbstbewußtseins um 1970. Die Bücher sind Bestseller und wurden in mehr als 10 Sprachen übersetzt. Sie faszinieren durch ihre einprägsamen Charaktere und ihre Authentizität, die wohl nicht zuletzt darin begründet liegt, dass Liselotte Welskopf- Henrich mehrfach Gast auf Reservationen der Lakota war und sich ihr ganzes Leben lang für die Interessen und den politischen Kampf der Indianer einsetzte. Von den Oglala erhielt sie den Ehrennamen "Lakota Tashina"- "Schutzdecke der Lakota".

                        

Wer sich für das Reservatsleben im 20. Jahrhundert interessiert, sollte die Pentalogie "Das Blut des Adlers"
lesen:

1. Band " Nacht über der Prärie"
2. Band " Licht über weißen Felsen"
3. Band " Stein mit Hörnern"
4. Band " Der siebenstufige Berg"
5. Band " Das helle Gesicht"

 

 

 

 

Der Lakota- Report

Geschrieben von Peter Schwarzbauer und veröffentlicht vom Verlag für Amerikanistik.

Der Lakota- Report ist eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation der Lakota allgemein und der Oglala auf der Pine Ridge Reservation speziell. Einiges ist zwar sicher nicht mehr ganz aktuell, da die Erstausgabe 1986 erschien, aber prinzipiell vermittelt das schmale Bändchen einen interessanten und detaillierten Einblick.

Themen sind unter anderem die aktuellen Probleme auf der Reservation; Politik und Wirtschaft; Kultur, Erziehungssystem, Medien der Lakota; der Kampf um die Black Hills. Dazu gibt es zahlreiche Fotos.

Warnung;-): Nicht als Lektüre für einen bequemen Leseabend geeignet!

 

>>>> Legenden <<<<

 

Ein guter Freund erzählte mir, dass ihm seine Großmutter immer gesagt habe, Geschichten dürfe man den Kindern nur im Winter und dann auch nur abends erzählen. Sonst würden sie aufhören zu wachsen und ein Leben lang klein bleiben... Weiteres Lesen also auf eigene Gefahr ;-)

Mit den Legenden der Lakota ist es wie mit den Geschichten aller anderen Völker auch- über Generationen hinweg mündlich überliefert, gibt es von jeder die verschiedensten Varianten. Die nachfolgenden Übersetzungen beinhalten deshalb auch die jeweilige Quelle.

 

> Die Geschichte von den Hasen

> Die Legende vom Devils Tower

> Die Neuerschaffung der Welt

> Wie das Rehkitz zu seinen Flecken kam

> Warum Krähen schwarz sind

> Iktomi, Koyote und der Stein

> Die Weiße Büffelkalbfrau

> Traumfänger

> Brave Bear und die Geister

 

>>>> Filme <<<<

 

Eine von vielen

Dokumentarfilm, Deutschland / Frankreich 2001
Regie: Jo Béranger, Doris Buttingnol

Fast 100 Jahre lang - von 1879 bis 1970 - wurden Kinder indianischer Familien auf Anordnung der kanadischen Regierung zur Adoption freigegeben oder in Internate gesteckt und dort erzogen. Kanada folgte damit dem Beispiel der Vereinigten Staaten. Eine "beschleunigte Zivilisation" sollte stattfinden. Ziel war es, Einfluss auf das Leben in den Reservaten ausüben zu können. Mit missionarischem Eifer suchten Lehrbeauftragte und Vertreter der Kirchen Umerziehungsmaßnahmen durchzusetzen. Die Kinder wurden so früh wie möglich von ihren Eltern getrennt, um die besten Erfolge zu erzielen. Den Eltern wurde mit Gefängnisstrafen gedroht, wenn sie sich den Anordnungen widersetzten. Geprägt von christlichen Moralvorstellungen fand eine gründlich durchdachte Umschulung statt. Nur seltene und kurze Treffen mit ihren Familien waren erlaubt, so dass es bald keine Verständigungsbasis zwischen den Kindern und ihren Eltern mehr gab. In den Adoptivfamilien und besonders in den Heimen wurden die Kinder und Jugendlichen misshandelt und oft sexuell missbraucht. Sie waren Menschen zweiter Klasse, heimat- und wurzellos, sie wussten nicht, wohin sie gehörten und wer sie waren.

In den 60er Jahren wurden die Schulen endlich geschlossen, da diese Institutionen zunehmend in die öffentliche Kritik gerieten. Einige Richter sprachen von einem "kulturellen Völkermord". So kam es, dass Hunderte von jugendlichen Indianern plötzlich auf der Straße standen, niemand fühlte sich verantwortlich für ihre Zukunft.

Der Film begleitet Sally Tisiga, eine junge indianische Frau und Mutter aus dem Reservat von Lower Postin Yukon. Sie war vier Jahre alt, als sie auf polizeilichen Befehl von ihrer Mutter getrennt und aus dem Reservat abtransportiert wurde, gemeinsam mit vielen anderen Kindern. 1992 begann sie nachzuforschen und ihre Familie zu suchen - eine lange und schmerzliche Reise, die von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft geht. Sie hat eine Initiative gegründet, ein Informationsnetzwerk, das sie mit dem Camping-Wagen in viele abgelegene Gebiete führt. Sallys Reise zeigt auf allen ihren Abschnitten und Stationen auf, wie sehr der Verlust der eigenen Kultur, der eigenen Identität, tiefes Leid über ihr Volk gebracht hat. Aber auch, wie Hoffnung, das Heilen der seelischen Wunden notwendig ist, besonders für die künftigen Generationen.

Quelle Text: www.arte.tv

 

Thunderheart (Halbblut)

In diesem Film geht es um einen jungen FBI- Agenten ( gespielt von Val Kilmer), der aufgrund seiner Sioux- Abstammung auf ein Reservat geschickt wird, um einen Mord aufzuklären. Schick gekleidet und voller Arroganz reist der Großstadtbulle nach South Dakota und wird dort mit den Verhältnissen konfroniert, unter denen die Lakota leben. Er schämt sich für seine Herkunft und möchte sein Volk am liebsten verleugnen- so, wie er auch seit Jahren seinen Vater verleugnet, der jämmerlich am Alkohol zugrunde gegangen ist. Doch er muß erfahren, dass man sich seinen Wurzeln nicht entziehen kann...

Thunderheart basiert auf Ereignissen, die sich in den 70- er Jahren tatsächlich auf der Pine Ridge Reservation zugetragen haben.
Es gab zahlreiche mysteriöse Mordfälle, die den Gefolgsleuten des lokalen Polizeichefs zugeschrieben wurden und in vielen Fällen politisch motiviert waren- die 70- er waren die Zeit der American Indian Movement- Kämpfer. Der Film verbindet auf spannende Weise die damalige politische Situation mit detailgetreuen Einblicken in das Leben der Reservatsbewohner und einer spannenden persönlichen Entwicklung des Haupthelden. Sehr zu empfehlen!

 

Smoke Signals

Victor und Thomas leben auf der Spokane- Reservation in Washington. Thomas erzählt ständig irgendwelche Geschichten, die niemand hören will. Allen geht er nur auf die Nerven. Doch eines Tages erfährt Victor, dass sein Vater gestorben ist, und er braucht viel Geld, um nach Arizona zu reisen und die Asche seines Vaters nach Hause zu holen. Der einzige, der ihm dieses Geld geben kann, ist Thomas. Die beiden schließen einen Handel: Thomas bezahlt, aber Victor muß ihn mitnehmen...

Smoke Signals entstand nach Erzählungen von Sherman Alexie, der selbst das Drehbuch schrieb. So wie Alexies Bücher ist deshalb auch dieser Film- komisch, schräg, tragisch. Manche Indianer haben ihm die Überspitzung von Klischees vorgeworfen, aber was soll man sagen- Klischees stimmen schließlich meistens... Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte unbedingt versuchen, Smoke Signals im englischen Original zu sehen. Die Indianer haben einen sehr eigenen, singenden Akzent, der in der deutschen Übersetzung natürlich leider verloren geht. Doch gerade dieser Akzent macht einen großen Teil des Charmes des Filmes aus.

 

Dances With Wolves

Ich denke, zu " Der mit dem Wolf tanzt " muß man nichts weiter sagen...
Interessant ist allerdings, dass längere Sequenzen des Filmes in South Dakota gedreht wurden, ganz in der Nähe der Cheyenne River Reservation. Kevin Costner beschäftigte außerdem viele Indianer aus der Gegend als Kleindarsteller. Weil er so authetisch wie möglich arbeiten wollte, heuerte er mehrere Leute an, die die Dialoge ins Lakota übersetzten und dabei teilweise sogar wahre Detektivarbeit leisteten, weil es lange keine eigene Schrift und deshalb keine Aufzeichnungen in der Stammessprache gab.
Viele Gespräche mußten improvisiert werden, und einige der Beteiligten sind heute nicht mehr so ganz glücklich über das, was sie damals erarbeiteten. Das tut aber der Tatsache keinen Abbruch, dass die Indianer hier erstmals als sensible, wahrhaftige Menschen dargestellt wurden, und nicht als die hinterhältigen, mordenden Wilden, die sie bis dato immer waren.

Der Film erreichte durch seinen enormen Erfolg, dass der Rest Amerikas wieder einmal auf seine gern vergessenen indianischen Kinder aufmerksam wurde. Und obwohl dieses Interesse wie jede andere Modeerscheinung auch bald wieder endete, blieb doch etwas Wichtiges zurück: Stolz und ein neues Selbstbewußtsein bei den Indianern. Deren anfangs sehr freundschaftliches Verhältnis zu Kevin Costner kühlte sich allerdings bald wieder ab, nachdem eine versprochene Fortsetzung nicht zustande kam. Vor allem aber deshalb, weil Costner in den den Lakota heiligen Black Hills ein riesiges Kasino- Ressort plant.

 

Skins


Ein Film von Chris Eyre (Smoke Signals), der aktuelle Zustände auf der Pine Ridge Reservation beschreibt. Drastisch und erschreckend real. Aber es wäre kein Film von Indianern und über Indianer, wenn er nicht auch eine gehörige Portion schwarzen Humors hätte.

Erzählt wird die Geschichte des Stammespolizisten Rudy und dessen älteren Bruders Mogy (letzterer sensationell gespielt von Graham Greene). Die Erlebnisse des Vietnam- Krieges haben aus Mogy einen verbitterten Mann gemacht, er hat keinen Job und ist dem Alkohol verfallen. Rudy versucht sich um ihn zu kümmern, muss aber hilflos mit ansehen, wie die Situation schlimmer und schlimmer wird. Frustriert über die katastrophalen Zustände auf der Reservation, über Alkoholmissbrauch und ausufernde Kriminalität, nimmt er das Recht in die eigenen Hände. Und verursacht damit eine Tragödie.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Adrian C. Louis. Leider sind in Deutschland derzeit weder Buch noch Film erhältlich. Aber vielleicht wäre das ja ein Mitbringsel aus einem Amerika- Urlaub...

weitere Informationen zum Film

 

 

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Indianischer Humor

Wer Indianer kennengelernt hat, der weiß, dass sie einen ganz besonderen Humor besitzen. Aber auch wer diesen (noch) nicht kennt, kann sich hier an ein paar Beispielen erfreuen.:-)

Übrigens: Alle Witze wurden mir von indianischen Freunden gemailt und stammen somit aus erster Hand.

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The CIA had an opening for the first Native American Woman Special Assignment Assassin.

After all the background checks, interviews & testing were done, there were 3 women finalists... a Navajo, a Cheyenne, and a Lakota.

For the final test, the CIA agent took the Cheyenne woman & handed her a gun... "We must know that you will follow your instructions, no matter what the circumstances. Inside this room you will find your husband sitting in a chair. Kill him."

The Cheyenne woman said, "You can't be serious. I could never shoot my husband." The agent said, "Then you're not the right woman for this job. Take your husband and go home"

The second woman, a Navajo, was given the same instruction. She took the gun & went into the room. All was quiet for about 5 minutes. Then she came out with tears in her eyes, "I tried, but I can't kill my husband". The agent said, "You don't have what it takes. Take your husband and go home."

Finally, it was the Lakota woman's turn. She was given the same instruction to kill her husband. She took the gun & went into the room. Shots were heard... one shot after the other. They heard screaming, crashing, banging on the walls. After a few minutes, all was quiet, the door opened slowly and there stood the Lakota woman. She wiped the sweat from her brow.... "This gun is loaded with blanks!!" she said, "so I had to beat him to death with the chair."


 

24 Reasons You Know You Grew Up On the Rez...

24. Somebody falls down, you laugh first, then ask if they're okay.

23. You know people by their nicknames, and forget their "real" names.

22. By the age of 13 your an expert at driving where as other children off rez at the age of 15 are learning how to back out of a 12 foot drive way.

21. When listening to the scanner you can usually look out your window to see the action. yeee!!!

20. There is at least one car parked in your yard, missing parts, maybe a door, probably sitting on blocks... Yah your gonna get her running one of these days, damn that's a good car!!

19. Most injuries can be fixed at home, going to the clinic is torture in its self.

18. You at some point have cried while watching Smoke Signals, or Pow-wow Highway.

17. Most of the knowledge you've gained about the world abroad comes from the 'discovery channel'.

16. Your trusted pup is a mutt mix who has never seen a leash.

15. Someone near your home if not you has their house painted in some type of Easter egg coloring.

14. The local mechanic's garage is his yard.

13. Your trained in the fine art of wiring vehicles, and opening door locks.

12.An essential thing to have in your house is 'duct tape' or wd40, they can fix anything.

11. Some of the most heated debates is which one of your aunties make the best fry bread.

10. A true delicasy is dry meat soup, and some fry bread.

9. You have never been to a salon to have your hair cut, either the bathroom or the back porch was used.

8. Such a small community, you're on a first name basis with the entire police force.

7.You have your own dialect and can usually tell what rez another native is from by their speech and features.

6.Out of all the cheeses you've sampled there is only one that you really like, heh, heh, you know what i'm talkin about, and it's only available on yep, "the rez".

5. You point with your chin, or your lips, instead of your hands.

4. Your car has at one point in time been held together by some type of adhesive, duct tape, crazy glue, some wire, or bubble yum, aye don't laugh I tried it, it works.

3. When you go to town for groceries, half the rez is in town too.

2.You have tried to use one of the following excuses for a hickey, it's a rug burn, an allergic reaction, you fell, you were pinched, heh, heh, don't bother they never work.

1. Your third cousin is just as close to you as one of your brothers or sisters.

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Three Indian guys were sitting at a bar having a few drinks. One was a Kiowa, one was an Apache and the other was a Sioux. During the course of conversation they began talking about the problems with their wives.

The Kiowa said "I told my wife in no uncertain terms that from now on she would have to do her own cooking." Well, the first day after I told her, I saw nothing, the second say I saw nothing again. But, on the third day when I came home from work, the table was set, and a wonderful dinner was prepared with wine and even dessert."

Then the Apache spoke up: "I sat my wife down and told her, that from now on she would have to do her own shopping, and also do the cleaning." The first day I saw nothing. The second day I saw nothing. But, on the third day when I came home, the whole house was spotless, and the pantry shelves were filled with groceries."

The Sioux sat straight on the bar stool, pushed out his chest and said: "I gave my wife a stern look and told her, that from now on she would have to do the cooking, shopping and house cleaning." Well, the first day I saw nothing. The second say I still saw nothing. But, on the third day, I could see just a little bit out of my left eye…”

 

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