Anmerkung: Da es bei dieser Website vor allem um das gegenwärtige, moderne indianische Leben geht, beschäftigen sich auch die vorgestellten Bücher und Filme fast ausschließlich mit diesem Thema. |
Hier einige Bücher von Antje Babendererde, die bei den Lakota spielen:
(Informationen zum Inhalt gibt’s beim Anklicken des Titels)
> Lakota Moon |
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Antje Babendererde |
 
Diese Krankheit- auf Reservationen leider ein weit verbreitetes Problem- bekommen Kinder von Geburt an mit auf den Weg, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft trinken. Die betroffenen Kinder sind sowohl psychisch als auch physisch geschädigt. Äußeres Merkmal sind oft völlig verschobene Gesichtsproportionen; die Krankheit manfestiert sich von ausgeprägter Konzentrationsschwäche über unkontrollierte Aggressivität bis hin zu schwerer geistiger Behinderung.
Dorris- väterlicherseits mit indianischem Erbteil- hatte einen am Fethal Alcohol Syndrom erkrankten Indianerjungen adoptiert und sein Leben mit ihm in dem Buch “The Broken Cord” beschrieben. Das Buch brachte ihm einen Preis und der Krankheit das breite Interesse der amerikanischen Öffentlichkeit.
Zuvor war er bereits durch seinen Erstlingsroman über drei Generationen indianischer Frauen berühmt geworden: “A Yellow Raft in Blue Water”.
Gemeinsam mit seiner Frau Louise Erdrich -einer bekannten indianischen Autorin- hatte er drei Kinder. Dazu kamen weitere drei, die er noch vor der Beziehung adoptiert hatte. (Dorris war übrigens der erste alleinstehende Mann in den USA, der ein Kind adoptierte.)
Der Schriftsteller und Anthropologe gründete außerdem einen Lehrstuhl für Native American Studies am renommierten Dartmouth College, wo er bis zu seinem Tod unterrichtete.
Michael Dorris war 52 Jahre alt, als er sich 1997 in Concord/ New Hampshire das Leben nahm.
 
Regenmacher - Erzählungen
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Sherman Alexie
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Der Lakota- Report ist eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation der Lakota allgemein und der Oglala auf der Pine Ridge Reservation speziell. Einiges ist zwar sicher nicht mehr ganz aktuell, da die Erstausgabe 1986 erschien, aber prinzipiell vermittelt das schmale Bändchen einen interessanten und detaillierten Einblick.
Themen sind unter anderem die aktuellen Probleme auf der Reservation; Politik und Wirtschaft; Kultur, Erziehungssystem, Medien der Lakota; der Kampf um die Black Hills. Dazu gibt es zahlreiche Fotos.
Warnung;-): Nicht als Lektüre für einen bequemen Leseabend geeignet!
Mit den Legenden der Lakota ist es wie mit den Geschichten aller anderen Völker auch- über Generationen hinweg mündlich überliefert, gibt es von jeder die verschiedensten Varianten. Die nachfolgenden Übersetzungen beinhalten deshalb auch die jeweilige Quelle.
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> Die Geschichte von den Hasen
> Die Legende vom Devils Tower |
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> Iktomi, Koyote und der Stein |
Fast 100 Jahre lang - von 1879 bis 1970 - wurden Kinder indianischer Familien auf Anordnung der kanadischen Regierung zur Adoption freigegeben oder in Internate gesteckt und dort erzogen. Kanada folgte damit dem Beispiel der Vereinigten Staaten. Eine "beschleunigte Zivilisation" sollte stattfinden. Ziel war es, Einfluss auf das Leben in den Reservaten ausüben zu können. Mit missionarischem Eifer suchten Lehrbeauftragte und Vertreter der Kirchen Umerziehungsmaßnahmen durchzusetzen. Die Kinder wurden so früh wie möglich von ihren Eltern getrennt, um die besten Erfolge zu erzielen. Den Eltern wurde mit Gefängnisstrafen gedroht, wenn sie sich den Anordnungen widersetzten. Geprägt von christlichen Moralvorstellungen fand eine gründlich durchdachte Umschulung statt. Nur seltene und kurze Treffen mit ihren Familien waren erlaubt, so dass es bald keine Verständigungsbasis zwischen den Kindern und ihren Eltern mehr gab. In den Adoptivfamilien und besonders in den Heimen wurden die Kinder und Jugendlichen misshandelt und oft sexuell missbraucht. Sie waren Menschen zweiter Klasse, heimat- und wurzellos, sie wussten nicht, wohin sie gehörten und wer sie waren.
In den 60er Jahren wurden die Schulen endlich geschlossen, da diese Institutionen zunehmend in die öffentliche Kritik gerieten. Einige Richter sprachen von einem "kulturellen Völkermord". So kam es, dass Hunderte von jugendlichen Indianern plötzlich auf der Straße standen, niemand fühlte sich verantwortlich für ihre Zukunft.
Der Film begleitet Sally Tisiga, eine junge indianische Frau und Mutter aus dem Reservat von Lower Postin Yukon. Sie war vier Jahre alt, als sie auf polizeilichen Befehl von ihrer Mutter getrennt und aus dem Reservat abtransportiert wurde, gemeinsam mit vielen anderen Kindern. 1992 begann sie nachzuforschen und ihre Familie zu suchen - eine lange und schmerzliche Reise, die von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft geht. Sie hat eine Initiative gegründet, ein Informationsnetzwerk, das sie mit dem Camping-Wagen in viele abgelegene Gebiete führt. Sallys Reise zeigt auf allen ihren Abschnitten und Stationen auf, wie sehr der Verlust der eigenen Kultur, der eigenen Identität, tiefes Leid über ihr Volk gebracht hat. Aber auch, wie Hoffnung, das Heilen der seelischen Wunden notwendig ist, besonders für die künftigen Generationen.
Quelle Text: www.arte.tv
Thunderheart basiert auf Ereignissen, die sich in den 70- er Jahren tatsächlich auf der Pine Ridge Reservation zugetragen haben.
Es gab zahlreiche mysteriöse Mordfälle, die den Gefolgsleuten des lokalen Polizeichefs zugeschrieben wurden und in vielen Fällen politisch motiviert waren- die 70- er waren die Zeit der American Indian Movement- Kämpfer. Der Film verbindet auf spannende Weise die damalige politische Situation mit detailgetreuen Einblicken in das Leben der Reservatsbewohner und einer spannenden persönlichen Entwicklung des Haupthelden. Sehr zu empfehlen!
Smoke Signals entstand nach Erzählungen von Sherman Alexie, der selbst das Drehbuch schrieb. So wie Alexies Bücher ist deshalb auch dieser Film- komisch, schräg, tragisch. Manche Indianer haben ihm die Überspitzung von Klischees vorgeworfen, aber was soll man sagen- Klischees stimmen schließlich meistens... Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte unbedingt versuchen, Smoke Signals im englischen Original zu sehen. Die Indianer haben einen sehr eigenen, singenden Akzent, der in der deutschen Übersetzung natürlich leider verloren geht. Doch gerade dieser Akzent macht einen großen Teil des Charmes des Filmes aus.
Der Film erreichte durch seinen enormen Erfolg, dass der Rest Amerikas wieder einmal auf seine gern vergessenen indianischen Kinder aufmerksam wurde. Und obwohl dieses Interesse wie jede andere Modeerscheinung auch bald wieder endete, blieb doch etwas Wichtiges zurück: Stolz und ein neues Selbstbewußtsein bei den Indianern. Deren anfangs sehr freundschaftliches Verhältnis zu Kevin Costner kühlte sich allerdings bald wieder ab, nachdem eine versprochene Fortsetzung nicht zustande kam. Vor allem aber deshalb, weil Costner in den den Lakota heiligen Black Hills ein riesiges Kasino- Ressort plant.
Erzählt wird die Geschichte des Stammespolizisten Rudy und dessen älteren Bruders Mogy (letzterer sensationell gespielt von Graham Greene). Die Erlebnisse des Vietnam- Krieges haben aus Mogy einen verbitterten Mann gemacht, er hat keinen Job und ist dem Alkohol verfallen. Rudy versucht sich um ihn zu kümmern, muss aber hilflos mit ansehen, wie die Situation schlimmer und schlimmer wird. Frustriert über die katastrophalen Zustände auf der Reservation, über Alkoholmissbrauch und ausufernde Kriminalität, nimmt er das Recht in die eigenen Hände. Und verursacht damit eine Tragödie.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Adrian C. Louis. Leider sind in Deutschland derzeit weder Buch noch Film erhältlich. Aber vielleicht wäre das ja ein Mitbringsel aus einem Amerika- Urlaub...
weitere Informationen zum Film
Übrigens: Alle Witze wurden mir von indianischen Freunden gemailt und stammen somit aus erster Hand.
The CIA had an opening for the first Native American Woman Special Assignment Assassin.
After all the background checks, interviews & testing were done, there were 3 women finalists... a Navajo, a Cheyenne, and a Lakota.
For the final test, the CIA agent took the Cheyenne woman & handed her a gun... "We must know that you will follow your instructions, no matter what the circumstances. Inside this room you will find your husband sitting in a chair. Kill him."
The Cheyenne woman said, "You can't be serious. I could never shoot my husband." The agent said, "Then you're not the right woman for this job. Take your husband and go home"
The second woman, a Navajo, was given the same instruction. She took the gun & went into the room. All was quiet for about 5 minutes. Then she came out with tears in her eyes, "I tried, but I can't kill my husband". The agent said, "You don't have what it takes. Take your husband and go home."
Finally, it was the Lakota woman's turn. She was given the same instruction to kill her husband. She took the gun & went into the room. Shots were heard... one shot after the other. They heard screaming, crashing, banging on the walls. After a few minutes, all was quiet, the door opened slowly and there stood the Lakota woman. She wiped the sweat from her brow.... "This gun is loaded with blanks!!" she said, "so I had to beat him to death with the chair."

24. Somebody falls down, you laugh first, then ask if they're okay.
23. You know people by their nicknames, and forget their "real" names.
22. By the age of 13 your an expert at driving where as other children off rez at the age of 15 are learning how to back out of a 12 foot drive way.
21. When listening to the scanner you can usually look out your window to see the action. yeee!!!
20. There is at least one car parked in your yard, missing parts, maybe a door, probably sitting on blocks... Yah your gonna get her running one of these days, damn that's a good car!!
19. Most injuries can be fixed at home, going to the clinic is torture in its self.
18. You at some point have cried while watching Smoke Signals, or Pow-wow Highway.
17. Most of the knowledge you've gained about the world abroad comes from the 'discovery channel'.
16. Your trusted pup is a mutt mix who has never seen a leash.
15. Someone near your home if not you has their house painted in some type of Easter egg coloring.
14. The local mechanic's garage is his yard.
13. Your trained in the fine art of wiring vehicles, and opening door locks.
12.An essential thing to have in your house is 'duct tape' or wd40, they can fix anything.
11. Some of the most heated debates is which one of your aunties make the best fry bread.
10. A true delicasy is dry meat soup, and some fry bread.
9. You have never been to a salon to have your hair cut, either the bathroom or the back porch was used.
8. Such a small community, you're on a first name basis with the entire police force.
7.You have your own dialect and can usually tell what rez another native is from by their speech and features.
6.Out of all the cheeses you've sampled there is only one that you really like, heh, heh, you know what i'm talkin about, and it's only available on yep, "the rez".
5. You point with your chin, or your lips, instead of your hands.
4. Your car has at one point in time been held together by some type of adhesive, duct tape, crazy glue, some wire, or bubble yum, aye don't laugh I tried it, it works.
3. When you go to town for groceries, half the rez is in town too.
2.You have tried to use one of the following excuses for a hickey, it's a rug burn, an allergic reaction, you fell, you were pinched, heh, heh, don't bother they never work.
1. Your third cousin is just as close to you as one of your brothers or sisters.
Three Indian guys were sitting at a bar having a few drinks. One was a Kiowa, one was an Apache and the other was a Sioux. During the course of conversation they began talking about the problems with their wives.
The Kiowa said "I told my wife in no uncertain terms that from now on she would have to do her own cooking." Well, the first day after I told her, I saw nothing, the second say I saw nothing again. But, on the third day when I came home from work, the table was set, and a wonderful dinner was prepared with wine and even dessert."
Then the Apache spoke up: "I sat my wife down and told her, that from now on she would have to do her own shopping, and also do the cleaning." The first day I saw nothing. The second day I saw nothing. But, on the third day when I came home, the whole house was spotless, and the pantry shelves were filled with groceries."
The Sioux sat straight on the bar stool, pushed out his chest and said: "I gave my wife a stern look and told her, that from now on she would have to do the cooking, shopping and house cleaning." Well, the first day I saw nothing. The second say I still saw nothing. But, on the third day, I could see just a little bit out of my left eye…”